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Technische Infos |
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Klebung:
Olivenholzparkett-Massiv wird generell vollflächig mit PU – 2-Komponenten Kleber, Empfehlen von SLC technology oder Uzin Klebstoff, auf den tragfähigen Unterboden verklebt. Als Unterboden eignen sich alle Estriche wie: ZE, AE, AFE sowie Spanplatten oder Trockenböden.
Nach einer Wartezeit von mindestens 5 Tagen ( besser 10-14 Tagen ) kann das Rohparkett geschliffen und geölt ( wahlweise auch versiegelt ) werden
HINWEIS:
Bei Einsatz auf Fußbodenheizung halten Sie bitte mit uns Rücksprache oder klicken Sie die Links:
- Parkettinformation
- Bauzentrale
Zur Eignung der eingesetzten Materialien wenden Sie sich an Ihren Parkettlegerfachbetrieb bzw. den Lieferanten der Hilfsstoffe.
Pflege:
Bei Olivenholzparkett hat sich die Endbehandlung mit Öl oder einer Öl - /Wachskombination bewährt. Nach dem Endschliff das Öl nach Hersteller - angaben auftragen und auspolieren.
Es eignen sich alle handelsüblichen Öle bzw. Öl - / Ölwachskombinationen. Je nach Herstellervorschrift ist dieser Auftrag zu wiederholen.
Bei gewünschter Versiegelung sollte vorzugsweise Kunstharzlack eingesetzt werden. Hier empfehlen wir Rücksprache mit dem Lackhersteller zu nehmen.
Geölte Olivenholzböden sollten Sie regelmäßig pflegen. Dazu gehört 1 - 2 x jährlich eine Vollpflege mit einem geeignetem Pflegeöl bzw. Rehfrecher.
Für die Unterhaltsreinigung- und Pflege sollten entsprechende Zusätze dem normalen Wischwasser beigefügt werden. Wir empfehlen hier, sich im System
an die Vorschläge des Öllieferanten zu halten. Generell sollten Sie hier nur nebelfeucht wischen und die Dosierungen der Zusätze genau nach Vorschrift
der Hersteller einhalten.
Versiegelte Flächen neben der Besenreinigung gelegentlich nebelfeucht wischen. Auch hier empfiehlt sich zur Werterhaltung dem Wischwasser die Zugabe einer normalen Parkettpflege. Menge und Häufigkeit richten sich nach den Vorgaben der jeweiligen Hersteller
Allgemein info-Fussbodenheizung
Estrich-Belegreife (maximaler Feuchtegehalt), mit CM-Gerät ermittelt:
| Belag |
Zementestrich |
Calciumsulfat |
| Laminat |
1,8 |
0,3 |
| Parkett |
1,8 |
0,3 |
Funktionsheizen:
Bei Zementestrich kann frühestens 21 Tage, bei Calciumsulfatestrich frühestens 7 Tage nach Beendigung der Estricharbeiten damit begonnen werden. Das Funktionsheizen beginnt mit einer Vorlauftemperatur von 25°C, die 3 Tage zu halten ist. Dann wird die maximale Vorlauftemperatur eingestellt und 4 Tage gehalten. Für das Funktionsheizen ist der Heizungsbauer zuständig. Dadurch wird jedoch nicht sichergestellt, dass der Estrich den erforderlichen Feuchtegehalt für die Verlegung des Parketts erreicht hat. Aus diesem Grund muss er beim Abschalten der Fussbodenheizung nach der Aufheizphase bis zur vollkommenen Erkaltung vor Zugluft und zu schneller Abkühlung geschützt werden. Entsprechende Protokolle und Merkblätter sind dem Bauherren als Nachweise zu übergeben (Ablaufprotokoll für die Herstellung beheizter FB-Konstruktionen, Dichtheitsprüfung durch Heizungsbauer, Funktionsheizen, Belegreifheizen des Estrichs- auch durch den Parkettleger, CM-Messung durch den Parkettleger)
Belegreifheizen:
Der Estrich trocknet auf ganz unterschiedliche Weise und in verschiedenen Geschwindigkeiten. Durch das Belegreifheizen (Betrieb einer Fussbodenheizung) kann der Trocknungsprozess beschleunigt werden. Dies ist jedoch als gesonderte Leistung durch den Bauherren in Auftrag zu geben. Erst dann ist die Voraussetzung für den Arbeitsbeginn des Parkettlegers gegeben. Beim Belegreifheizen ist die Vorlauftemperatur auf 25°C einzustellen und täglich schrittweise um 10°C bis max. 55°C zu erhöhen. Das Abheizen erfolgt umgekehrt. Feuchte während dieser Zeit durch kurzes regelmässiges Lüften abführen. Bodenfläche freiräumen. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf Estrichdicken von ca. 70mm. Vergeht zuviel Zeit, muss nochmals durch Auf- und Abheizen die zusätzliche Feuchte im Estrich beseitigt werden. Estrich-Oberfläche: 18°C Vorlauf: 20-25°C rel. Luftfeuchte < 65% (diese Werte müssen nach Verlegung des Parketts 7 Tage gewährleistet sein für Abbinde- und Aushärtezeiten).
Spezielle Verlegemuster eignen sich besonders für die Verlegung auf FBH: Fischgrät, Doppelfischgrät, Zopf- oder Würfelmuster. Auch Hölzer mit geringem Quell- und Schwindverhalten (z.B. Eiche) sollten bei der Verlegung bevorzugt eingesetzt werden. Raumtemperatur: 18-20°C relative Luftfeuchte: 50-60% Oberfläche Boden: max. 26°C
Vermeiden Sie größere Klimaschwankungen im Raum. Lüften Sie regelmäßig mit kurzen Stoßlüftungen, zu langes Lüften senkt die Luftfeuchtigkeit. Vorsicht bei Teppichen, rechnen Sie während der Heizperiode mit Fugenbildung (Hitzestau).
Allgemein Olivenholzparkett info-Fussbodenheizung
Häufig begegnen wir dem Vorurteil, dass Olivenholzparkett sich nicht gut für die Verlegung auf Heizestrichen eignet. Dies ist wie gesagt ein Vorurteil, welches vermulich auf fehlende Erfahrung im Umgang mit Olivenholz zurückzuführen ist.
Olivenholzparkett, insbesondere unser Olivenholz-Fertigparkett-Einzelstab, ist problemlos für die Verklebung auf Heizestrichen geeignet. Olivenholz hat eine aussergewöhnlich geringes Quell- und Schwindverhalten. Nicht zuletzt ist dies auch ein Grund für die Eignung zur Verlegung auf Heizestrichen. Des Weiteren ist die maschinelle Trocknung unserer Produkte mehr als ausgereift. Dieses stellt das hauptsächliche Qualitätsmerkmal unserer Olivenholz-Produkte dar und unterscheidet uns von Mitbewerben.
Probleme gibt es grundsätzlich nur bei der Wahl der falschen Kleber sowie bei Fehlern im Vorfeld, z.B. zu geringe Austrocknung des Estrichs etc..
- Bitte beachten Sie, dass als Kleber nur ein 2-K-PU-Kleber in Betracht kommt wir haben problemlos mit SLC technology SILOVIL L34 Klebstoff www.slctechnology.com auf den tragfähigen Unterboden verklebt..
- Folgende Maßnahmen sind bei der Verlegung von Parkett, egal welcher Holzsorte, unbedingt zu beachten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
- Die „Heizestriche“ müssen entsprechend der gültigen Merkblätter und Normen ausgeführt sein. Sie müssen entsprechend ausgereift, kompakt und trocken sein. Es dürfen keine Risse vorliegen. Die Estrichrandzonen dürfen nicht weich und sandend sein.
Die beheizte Fußbodenkonstruktion (Heizestrich) muss nach den gültigen Vorschriften und dem allgemeinen Stand der Technik entsprechend an vereinbarten Stellen eine ausgewiesene Meßstelle für Feuchtigkeitsmessungen aufweisen. Messungen mit dem CM Gerät dürfen bei Zementstrich einen Wert von 1,7 % und bei Anhydritestrichen einen Wert von 0,2 % nicht überschreiten.
- Die vorgeschriebenen Aufheizprotokolle müssen erstellt werden.
- Die Auf- und Abheizphasen müssen dem Estrichmaterial entsprechend durchgeführt werden.
- Der Beginn der Aufheizphase ist abhängig von dem verwendetem Estrichmaterial und wird von den jeweiligen Estrich-Herstellern vorgegeben.
Die Heizestriche der Bauart A3 werden nach einer Abbindezeit von 7-21 Tagen in Tagesschritten von ca. 10 Grad bis zur Maximaltemperatur der Heizung aufgeheizt. Diese Temperatur wird dann 10 Tage beibehalten und anschließend wird in täglichen Heizstufen von ca. 2-3 Grad die Temperatur bis auf ca. 20 Grad heruntergeheizt. Dann wieder auf 0 Grad und wiederholen in täglichen Heizstufen von ca. 2-3 Grad Temperatur bis auf ca. 20 Grad bis Anschließend bleibt der Estrich bei abgeschalteter Heizung und normaler Raumtemperatur 5 Tage liegen und wird dann nochmals in einzelnen Tagesstufen von je 10 Grad bis zur Maximaltemperatur aufgeheizt und anschließend in gleichen Etappen abgeheizt.
Diese Maßnahmen müssen getroffen werden und in einem Maßnahmenprotokoll notiert und von der Heizungsfirma, dem Architekten und dem Hauherrn unterschrieben werden. Erst dann kann die Parkettverlegung erfolgen.
Achtung: Auf Heizestrichen ist immer ein Voranstrich einzusetzen, um die Verbindung zum Estrich zu verbessern.
Unser Empfehlung Verlegung nur nach ein Test-Probe.
Nicht geeignet
1-Heizstufen Temperatur nicht mehr als 24 Grad ( besser 21-22 Grad )
2-Luftfeuchtigkeit in Raumtemperatur aufpassen
3-Regelmassig Luft Ventilation
4-Kein Teppiche oder Wärmequelle auf die Oberfläche
5-Pflege und Politur nur mit feuchte Lappe nicht mit wasser und spülmittel
| D A T E N |
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Holzart: |
Olivenholz |
| Botanischer Name: |
Olea
Mediterranea,Olea Europea(Olcea) |
| Herkunft: |
Italien |
| Gewicht: |
925Kg/m³ |
| Oxydation: |
minimal |
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Härtegrad Brenell: |
Olivenholz
5,9
Buche 3,9
Eiche 3,7 |
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Feuchtigkeit |
9+-2%(Bei
Olivenholz 7 bis 12%
Feuchtigkeit Toleranz-Messgerät GAN) |
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Verlegung: |
Empfehlung:
2-Komponenten-Kleber und nach ca. 2-3 Woche versiegeln /
Schubfest verklebt auf Zement bzw. Ahydrit-Estrich.
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Oberfläche: |
Nach
Grundierung: Versiegelung mit DD-Lacken oder Ölkunstharzlack.Alternativ:
ölen und wachsen. Der Vorteil von geölten und gewachsten Böden liegt in
der langen Haltbarkeit des Pflegefilms. Neben den rutschhemmenden
Eigenschaften ist die leichte Polierbarkeit angenehm. Zur
Fleckenbildung: Sofortiger Abwischen führt Zu keinerlei optischer
Beeinträchtigung. Flecken nach längerer Einwirkdauer Etwa über Nach
lassen sich auspolieren |
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